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  Containerwagen
 

16.3.2011

Selbstbau Containerwagen

► 2. Serie

Ich habe neulich den Versuch gestartet, einen Wagen komplett selbst zu bauen.
Als Anfänger habe ich mir kein komplexes Fahrzeug als Vorbild ausgesucht, sondern - nach Anregung durch einen befreundeten Selbstbauer - einen Containerwagen. Dieser hat ja keine Aufbauten, da die Container aus Pappe sind. Von daher eine gute Grundlage für den ersten Selbstbau.


Herausgekommen ist dabei dieses (inzwischen hat der Prototyp einen Geschwisterwagen erhalten):
  

   
  

So sieht die Konstruktion von unten aus: Teilweise wilde Lötstellen, die Kupplungshalterung muss auch noch überarbeitet werden.
 
 
Bauzeit 1. Wagen: ca. 6 Stunden
Bauzeit 2. Wagen: ca. 5 1/2 Stunden
Bauzeit 3. Wagen: ca. 4 Stunden (die meiste Zeit fürs Anbringen und Justieren der Kupplungen; inzwischen aus Kunststoffplatten gefertigt)

Die Wagen wurden in folgender Arbeitsfolge hergestellt:
 
1. Herstellung des Rahmens, Einlöten des Stabilisierungskreuzes
2. Herstellung der Achslager, Einlöten und Einjustieren
3. Seitenschürzen und Rangiertritte anbringen
4. Puffer herstellen und anbringen
5. Kupplunsgerät herstellen, anbringen und einjustieren
6. Achslager schmieren, Achsen einsetzen, Probefahrt.
 
Als fertige Teile verwendete ich pro Wagen lediglich zwei Kupplungsschächte von Ribu, zwei Radsätze und zwei Steckkupplungen sowie als Baumaterial hauptsächlich 0,5 mm-Stahlblech, dünnes Eisenblech, 1 mm Draht und schwarzen Schrumpfschlauch für die Puffer. Die Kupplungshalter des letzten Wagens sind aus Polystyrol entstanden.
 
Als nächstes wage ich einen großen Schritt: Ich habe mit dem Bau eines Talgo-Nachtzuges der DB, dem InterCityNight begonnen. Mal sehen, ob ich erfolgreich sein werde. Dann werde ich aber auch berichten. Siehe hier.
  
30.1.2012     
  
Inzwischen ist mit den Wagen einiges passiert: Der zweite hat eine komplette Modernisierung erhalten, alle Wagen haben nun AC-Radsätze und außerdem hat sich ein weiterer Wagen zu ihnen gesellt.

Die Modernisierung umfasste folgendes:
- PS-Verkleidung für feineres Detaillieren;
- neue Puffer;
- neue Achslager; die alten waren durchgestoßen;
- neue, präzisere Kupplungshalter aus PS.

Nun sieht der Wagen so aus (links im Bild):


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Zweite Serie

Januar 2012

Die drei alten Containerwagen gefielen mir mit der Zeit nicht mehr so recht, da die Metallkonstruktion nur eine spärliche Detaillierung ermöglichte und außerdem teilweise verbesserungswürdig war (z.B. Kupplungen und Puffer). Daher habe ich einen Wagen modernisiert und mit einer PS-Verkleidung versehen, aber auch einen ganz neuen gebaut.

Diesmal wollte ich jedoch nicht den ganzen Wagen selbst bauen; ich hatte noch einen alten Märklin-Flachwagen mit ausgebrochenem Seitenbord und ohne Kupplungen. Der sollte als Grundlage dienen, die ja auch für meine ersten Containerwagen die Anregung waren.
Es sollte ein Modell der niederländischen Gattung Lgns 583 werden, von der die DB einige Wagen gemietet hat.


Ein Klick vergrößert die Bilder!

Daraus wurde das:



Und dann das ...



Zu guter Letzt sah es unten drunter so aus:



Und oben so:



Zusammen mit dem modernisierten Wagen der ersten Bauserie sonnt er sich (nun ja; für's Foto ist Schatten) auf meinem Schreibtisch:



Zu den Radsätzen noch ein paar Worte:

Die Räder der ursprünglichen Radsätze befand ich mit etwa 12 mm Durchmesser für zu groß. Da nun aber weder moderne Spitzenachsen noch die normalen Zapfenachsen passen (aus dem einfachen Grund, dass die Lager viel zu weit auseinander liegen), gab es nur die Möglichkeit, die alten Achsen mit neuen Rädern zu bestücken.
So ist es nun auch geschehen und funktioniert.

Als kleine Besonderheit hat der Wagen keine NEM-Schächte erhalten, sondern einfache Bügelkupplungen. Vielleicht werde ich das später noch mal ändern, da alle anderen Containerwagen auch Schächte haben ...

Jetzt hat mein Containerzug schon vier Wagen. Geplant ist noch ein Sechsachser mit Jakobsdrehgestell, irgendwann in der Zukunft ...


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Weiter geht's!


Eigentlich wie der Wagen oben, nur noch mal kleine Veränderungen; so hat der Wagen Kupplungsschächte erhalten.


So sieht mein Containerzug dann inzwischen aus:



  
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